Ziemetshausen

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SchwabenBezirk Schwaben

Ziemetshausen

Markt in Deutschland

Ziemetshausen liegt im schwäbischen Landkreis Günzburg und ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen. Die Gemeinde befindet sich in der Region Donau-Iller, etwa 30 Kilometer südöstlich von Günzburg. Sie umfasst zwölf Gemeindeteile und hat eine Gesamtfläche von 42,94 km², wobei die Landwirtschaft und der Wald jeweils etwa die Hälfte der Fläche einnehmen. Die Gemeinde ist umgeben von flachen bis hügeligen Landschaften und verfügt über eine gute Verbindung zur Bundesstraße 300. Der Ort wurde erstmals 1120 bis 1126 als „Chemaineshusen“ erwähnt und war bis 1150 unter dem Namen „Zemaneshusen“ bekannt. Die Geschichte von Ziemetshausen ist eng mit der Herrschaft Seyfriedsberg verbunden, deren Schloss drei Kilometer südlich liegt. Die Gemeinde war im 16. Jahrhundert ein Marktrecht besitzendes Dorf und wurde 1805 zu Bayern gekommen. Im 19. Jahrhundert erhielt der Ort eine Bahnverbindung, die 2001 stillgelegt wurde. Die Gemeinde wurde im Zuge der Gebietsreform 1972 und 1974 erweitert. Ziemetshausen ist bekannt für seine Wallfahrtskirche Maria Vesperbild mit Mariengrotte, die Pfarrkirche St. Peter und Paul sowie den Forstbotanischen Schlosspark Seyfriedsberg. Zudem gibt es das Weber- und Schreinereimuseum und ein Kloster der russisch-orthodoxen Kirche im Ausland. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertageseinrichtung, eine Volksschule und eine rege Vereinskultur, darunter der TSV Ziemetshausen. Die Wirtschaft ist stark auf Landwirtschaft und Forstwirtschaft ausgerichtet, mit einer Vielzahl von Handels- und Dienstleistungsunternehmen.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Günzburg
Seehöhe
484 m
Viri:Ziemetshausen (CC0-1.0)

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