Gyálarét
Gyálarét ist ein Stadtteil von Szeged in Ungarn und befindet sich am westlichen Ufer der Theiß. Der tiefste Punkt des Gebiets liegt im Ortsteil Lúdvár, etwa 7,5 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Gemeinde war bereits in der Steinzeit besiedelt, wobei Ausgrabungen im 20. Jahrhundert Spuren einer 7700–7800 Jahre alten Siedlung entdeckten. Die Körös-Kultur und die Starčevo-Kultur prägten die Region, wobei die ältesten Funde der Körös-Kultur um 5140 v. Chr. datiert sind. Die Geschichte von Gyálarét reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als der Name erstmals erwähnt wurde. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort zerstört und 1647 wieder besiedelt. In der Revolution von 1848/49 fand in Gyálarét eine Schlacht statt, bei der die Ungarn gegen die Serben kämpften. Im 19. Jahrhundert wurde die Theiß reguliert, wodurch der Ort von der Flussau getrennt wurde. Im 20. Jahrhundert wurde Gyálarét Teil der Stadt Szeged. In Gyálarét gibt es ein Kulturzentrum, das bis 1985 die örtliche Schule beherbergte. Die Einwohner renovierten das Gebäude zu einem Kulturhaus, das bis 2004 fertiggestellt wurde. Die Gemeinde umfasst auch die Kleingärten Gyálarét, wo zusätzliche 140 Einwohner leben. Der Name Gyálarét wird von älteren Dorfbewohnern auch als Szárízék-Dorf bezeichnet, da die Einwohner Maisstielen zur Zäunung verwendeten.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Siedlungsteil
- Ort
- Szeged
- Seehöhe
- 76 m
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