Betonzeitschiene

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Betonzeitschiene

stadtbaugeschichtliches Freilichtmuseum zum Thema Großtafelbauweise: "micromuseum für Plattenbau und Stadtgeschichte" in Dresden

Das Museum Betonzeitschiene in Dresden ist ein Freilichtmuseum, das die Großtafelbauweise thematisiert. Es befindet sich im Stadtteil Johannstadt, ursprünglich an der Gerok-/Arnoldstraße, nahe dem Trinitatisfriedhof. Nach dem Abtransport der Installationen 2007 wurde das Museum auf einem städtischen Grundstück 200 Meter westlich des ehemaligen Plattenwerksgeländes gelagert. Das Museum stand auf dem Gelände des ehemaligen VEB Plattenwerks Johannstadt, das bis 1990/91 Betonfertigteile für den Wohnungsbau produzierte. Das Museum dokumentiert die Industrialisierung des Bauwesens und die Geschichte Dresdens. Es zeigt 50 Tonnen Baumaterial, darunter Betonfragmente, Ziegelsplitt und Keramikfliesen, sowie das Wiegehäuschen und ein begrüntes Kiessilo. Die Ausstellung veranschaulicht die Nutzung von Trümmern aus der Zerstörung Dresdens 1945 und die Produktion von Platten für mehrere 10.000 Wohnungen. Zudem gibt es einen Park mit Graffitiflächen, Ballspiel- und Mountainbikebereichen, der 90.000 Euro kostete und durch Förderprogramme finanziert wurde. Die Installationen wurden 2004 eröffnet, nachdem sie auf einem Gelände einer Berliner Immobilienfirma standen. 2007 mussten sie auf ein städtisches Grundstück verlegt werden, da der Nutzungsvertrag auslief. Die Museumsbereiche sind seitdem dort gelagert. Die Wiedereinrichtung scheiterte 2008. Die Ausstellung vermittelt die Geschichte der Plattenbauweise und die Entwicklung der Stadtbaugeschichte Dresdens.

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Art
Museum, Freilichtmuseum, Ehemalige Entität
Ort
Dresden

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