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Schloss Wildenwart
Schloss in Deutschland
Das Schloss Wildenwart steht in der Gemeinde Frasdorf im Chiemgau, hoch über dem Tal der Prien. Es ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal unter der Aktennummer D-1-87-132-76 und als Bodendenkmal unter D-1-8139-0041 im Bayernatlas registriert. Die Anlage umfasst mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde sowie einen zugehörigen Wirtschaftshof. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Herren von Greimharting eine Burg zur Sicherung des Prienübergangs bei Prutdorf errichteten. Im 16. Jahrhundert erhielt es seine jetzige Form als Vierflügelanlage mit Eckturm und Arkadenhof. 1862 wurde es von Erzherzog Franz V. von Modena-Este erworben, und nach dessen Tod gelangte der Besitz in die bayerische Königsfamilie. Im 20. Jahrhundert wurde das Schloss zur Residenz der Wittelsbacher Königsfamilie. Ludwig III. und seine Familie lebten hier nach der Revolution von 1918, bis die letzte bayerische Königin Marie Therese 1919 starb. Nach dem Tod Ludwigs 1921 wurde sein Leichnam nach Wildenwart gebracht, wo das letzte Königspaar aufgebahrt wurde. Die Familie blieb bis in die 1970er Jahre im Schloss, bis Max Herzog 1979 die Anlage wiederbewohnte.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Frasdorf
- Adresse
- Ludwigstraße 10
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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