Burg Rheinhausen
nicht erhaltene Burg in Mannheim, Baden-Württemberg, Deutschland
Die Burg Rheinhausen war eine Niederungsburg im heutigen Mannheimer Stadtteil Schwetzingerstadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Husen als Zollburg errichtet und 1247 als erste Befestigungsanlage in Mannheim erwähnt. Die Burg lag ursprünglich am Neckar, der damals südlich von Mannheim in den Rhein mündete. Nach einer Überschwemmung änderte der Neckar 1275 seinen Lauf und mündete nördlich von Mannheim in den Rhein, wodurch die Burg in der Ebene zwischen Rhein und Neckar lag. Die Burg wurde 1287 als Morgengabe an den Pfalzgrafen Ludwig der Strenge verliehen und war bis ins 17. Jahrhundert als Gutshof der Kurfürstlichen Domäne bekannt. Sie wurde im 17. Jahrhundert zerstört, und von der Anlage ist nichts mehr übrig. In Mannheim erinnern die Burgstraße und die Rheinhäuser Straße an das Bauwerk, an deren Kreuzung die Burg stand. Die Burg Rheinhausen war der Ursprungsort des Minnesängers Friedrich von Hausen. Die Anlage lag am Neckar, der damals südlich von Mannheim in den Rhein floss, und war bis 1275 als Zollstelle für Rhein und Neckar genutzt. Nach dem Flusswechsel 1275 eignete sich die Burg nicht mehr für Zollzwecke und wurde später als Gutshof verwaltet. Die Burgstraße und die Rheinhäuser Straße markieren den ehemaligen Standort der Burg.
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- Art
- Burg
- Ort
- Mannheim
- Erbaut
- 1100
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