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Oechlitz
Ortsteil von Mücheln
Oechlitz ist ein Ortsteil der Stadt Mücheln im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt zwischen Erfurt und Halle (Saale) an der Grenze der Querfurter Platte. Der Oechlitzer Bach fließt durch den Ort und mündet im Osten in die Stöbnitz. Die Gemeinde war bis 1815 Teil des wettinischen und später kursächsischen Amtes Freyburg und wurde 1816 dem Kreis Querfurt zugeordnet. 1992 bis 2009 gehörte Oechlitz zur Verwaltungsgemeinschaft Oberes Geiseltal, bis es 2010 in Mücheln eingegliedert wurde. Oechlitz hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1286, und der Ort war Sitz eines ritterlichen Geschlechts. Der untere Teil, Hayndorf, wurde 881–899 erstmals im Zehntenverzeichnis des Klosters Hersfeld erwähnt. Die St.-Gotthard-Kirche und ein Steinkreuz sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle verläuft nördlich von Oechlitz, an der Stöbnitztalbrücke vorbei, die 297 Meter lang ist. Der Ort ist gut mit der Bundesstraße 180 verbunden, die westlich von Oechlitz von Querfurt nach Naumburg (Saale) führt. Die Umgebung bietet Wanderungen durch die Querfurter Platte und Ausblicke auf die umliegenden Täler. Die historischen Gräber aus der Bronzezeit und der Endneolithik, wie die Mehrfachbestattung von Oechlitz, sind Teil der archäologischen Forschung. Die Gemeinde war bis 2010 selbstständig, und seit 2024 ist Nancy Junge die Ortsbürgermeisterin.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Mücheln
- Seehöhe
- 141 m
- Website
- http://www.oechlitz.de
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