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Linn
Stadtteil von Krefeld (Nordrhein-Westfalen)
Linn ist ein Stadtteil von Krefeld und liegt im niederrheinischen Tiefland, etwa 5 Kilometer östlich des Stadtzentrums. Der historische Stadtkern ist eingebettet in der Landschaft und gehört zum Stadtbezirk Oppum-Linn. Die Region war im Mittelalter Teil der Grafschaft Kleve und war bis ins 14. Jahrhundert von der Burg Linn geprägt. Linn hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg Linn wurde 1299 urkundlich erwähnt und war bis zur kurkölnischen Zeit ein zentraler Ort. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt durch hessische Besatzer weiter ausgebaut. 1863 entstand eine Synagoge, und 1874 wurde der Bahnhof Krefeld-Linn eröffnet. In der Moderne entwickelte sich Linn zu einem Industriezentrum mit mehreren Fabriken. Vor Ort erwartet man historische Bauten wie die Burg Linn, die als Wasserburg mit Parkanlage bekannt ist. Die Altstadt mit dem Issumer Turm und dem Bakenhof steht unter Denkmalschutz. Im Rheinhafen gibt es eine Drehbrücke und ein Museum. Jedes Jahr findet um die Burg der Flachsmarkt statt, der als der größte Handwerkermarkt Deutschlands gilt.
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- Art
- Siedlungsteil
- Ort
- Krefeld
- Seehöhe
- 35 m
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