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Burg Dachsbach
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Dachsbach steht am westlichen Ortsrand von Dachsbach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Bayern. Sie liegt im Aischgrund auf 280 m ü. NN, etwa halbwegs zwischen Neustadt an der Aisch und Höchstadt an der Aisch. Der erhaltene Turm bietet einen Blick auf die südlichen Ausläufer des Steigerwaldes. Die Hochwässer der Aisch können den Weg nach Oberhöchstädt manchmal blockieren. Die Burg war bereits im 12. Jahrhundert belegt und wurde 1280 als „castrum“ erwähnt. Sie wurde 1525 im Bauernkrieg erobert und 1553 im Zweiten Markgrafenkrieg von Nürnbergern eingenommen. 1632–1634 wurde sie im Dreißigjährigen Krieg zerstört, danach wurde der Wohnturm wieder aufgebaut. 1700–1701 entstand die Pfarrkirche St. Marien anstelle der Schlosskapelle. Im Turm der Burg gibt es einen 25 Meter hohen Wohnturm aus Buckelquadern mit vier Hauptgeschossen und einem Hocheingang. Die Vorburg beherbergt einen runden Flankierungsturm, der 1798 zum Gartenhaus umgebaut wurde. An der Nordwestecke der Hauptburg befand sich die Schlosskapelle, die 1700 mit der Pfarrkirche überbaut wurde. Auf dem Gelände standen zudem ein Schul- und Rathaus sowie ein Amts- und Justizhaus. Die Burg wurde bis 2005 nur ruinös genutzt, bis sie teilweise restauriert und für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Dachsbach
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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