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Pöhlwasser
Nebenfluss der Mittweida
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Das Pöhlwasser ist ein linker Nebenfluss der Großen Mittweida und fließt im westlichen Erzgebirge. Es entsteht durch den Zusammenfluss der Flüsse Höllbach und Klingerbach am Höllstein. Der Höllbach stammt vom Wurzelberg im Fichtelbergmassiv, während der Klingerbach aus mehreren Bächen entsteht und die Ortschaft Tellerhäuser durchfließt. Das Pöhlwasser verläuft nach Nordwesten durch die Siedlung Ehrenzipfel und erreicht die tschechische Grenze an der Böhmischen Mühle. Es mündet schließlich als bedeutendster Zulauf in die Große Mittweida. Das Pöhlwasser ist für seine historische Bedeutung und die Nutzung der Wasserkraft bekannt. Im 15. Jahrhundert wurden zahlreiche Hammerwerke entlang des Flusses gebaut, die die Energie des Baches nutzten. Der Fluss wurde auch als Kaffwasser bezeichnet und war bis ins 19. Jahrhundert Teil des Pöhlwassers. Der Schneeberger Vertrag von 1556 nennt den Fluss erstmals als Beelwasser. Die Flusslandschaft ist zudem von einer reichen Flora geprägt, die sowohl im Uferwald als auch auf den Talwiesen zu finden ist. Der Fluss verläuft durch verschiedene Siedlungen wie Rothenhammer, Rittersgrün und Pöhla. Der Uferwald bei Niederglobenstein ist artenreich und besteht aus verschiedenen Laubbäumen und Sträuchern. Auf den Talwiesen wachsen spezifische Pflanzenarten, die für den submontanen Lebensraum typisch sind. Die Flusslandschaft bietet somit eine vielfältige natürliche Umgebung, die sowohl für die Flora als auch für die Region von Bedeutung ist.
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- Art
- Fluss
- Ort
- Erzgebirgskreis
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