St. Maria Ablass

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St. Maria Ablass

Kirchengebäude in Köln

Die Kirche St. Maria Ablass war eine dreischiffige Basilika in der nördlichen Kölner Vorstadt Niederich. Sie wurde 927 als Marienkirche erstmals erwähnt und war bis 1804 Pfarrkirche des Damenstiftes St. Ursula. 1808 wurde sie aufgrund der Säkularisation niedergelegt. Die heute noch erhaltene Maria-Ablass-Kapelle steht auf dem kleinen Maria-Ablass-Platz in der Altstadt-Nord, umgeben von 1950er-Jahre-Gebäuden und Grün. Die Kapelle war Teil der Prozession am Palmsonntag, bei der der Bischof in St. Gereon die Palmweihe vollzog und die Gläubigen in der Marienkirche eine Predigt und den Ablass erhielten. Die Kapelle wurde 1431 als Schutz vor Witterung umgebaut und 1528 erstmals erwähnt. Sie wurde im 17. Jahrhundert mit einer Sakristei versehen und im 19. Jahrhundert mit einer neugotischen Fassade versehen, die nach 1945 abgerissen wurde. Die Kapelle wird heute von der russisch-orthodoxen Gemeinde Kölns genutzt, die sie seit den 1970er Jahren als Hll.-Konstantin-und-Helena-Kirche bezeichnet. Der Innenraum ist mit Ikonen und einer Ikonostase ausgestattet, die den orthodoxen Ritus widerspiegelt. Die Kapelle hat drei Jochabschnitte, die durch Fenster und Gitter getrennt sind. Im Inneren befindet sich ein Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert und das mittelalterliche Gnadenbild an der Südwand.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Altstadt-Nord
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Nordrhein-Westfalen

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