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Freienohl
Stadtteil von Meschede, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Freienohl ist ein Stadtteil von Meschede im Hochsauerlandkreis, gelegen im oberen Ruhrtal am Südrand des Arnsberger Waldes. Der Ort war bis 2025 eigenständig und hatte etwa 4014 Einwohner. Freienohl wurde im 14. Jahrhundert zur Freiheit erhoben und war bis 1975 ein eigenständiges Amt. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. zurück, als die Region besiedelt wurde. Im 16. Jahrhundert wuchs der Ort auf 45 Wohnhäuser an, sank aber durch Pest und Brand auf 38. Die St.-Nikolaus-Pfarrkirche wurde 1753 geweiht. Der Ort war während des Ersten Weltkrieges von der NSDAP stark beeinflusst, wobei die Gemeindevertretung aufgelöst und von der Partei bestimmt wurde. 1933 wurden sechs KPD-Mitglieder inhaftiert, und 1944 wurde ein Volkssturm-Bataillon gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Freienohl von amerikanischen Truppen befreit, und die Versorgungslage war schwierig. Die Vertriebenen aus Osteuropa kamen ab 1946 an und sorgten für Wohnungsnot. Die Holzindustrie und Gewerbetreibende stiegen in der Nachkriegszeit an, und die Gemeinde wurde 1975 in Meschede eingegliedert. Im Ort gibt es eine Pfarrkirche St. Nikolaus, die 1751–1752 erbaut wurde und später erweitert wurde. Die evangelische Gemeinde hatte bis 1900 etwa 40 Gläubige, die in der Schützenhalle Gottesdienste feierten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die evangelische Gemeinde auf etwa 400 Mitglieder an. Die katholische und evangelische Gemeinde arbeiteten eng zusammen, um den Gottesdienst zu ermöglichen. Die historischen Gebäude und die religiöse Vielfalt prägen das Stadtbild.
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- Art
- Ortsteil, Hansestadt
- Ort
- Meschede
- Seehöhe
- 254 m
- Website
- http://www.freienohler.de/
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