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Sensenschmiede Steinhub
Denkmalgeschütztes Objekt in Micheldorf in Oberösterreich (49475)
Die Sensenschmiede Steinhub ist ein kulturhistorisches Ensemble in Micheldorf, Oberösterreich. Sie liegt am Oberlauf der Krems in der Katastralgemeinde Mittermicheldorf. Gemeinsam mit den Sensenschmieden am Aigen und am Gries bildete sie ab dem 19. Jahrhundert das Sensenwerk Zeitlinger. Das Werk wurde 1588 gegründet und 1966 stillgelegt. Es war über 350 Jahre lang in der Familie Stainhuber. Die Steinhub war ein bedeutendes Zentrum der Sensenherstellung. Das Werkzeug „Werkmesser“ wurde über 350 Jahre lang geschlagen. 1824 verkaufte Paul Stainhuber den Besitz an die Familie Stainhuber vom Gradnwerk. 1830 wurde die Steinhub an Caspar Zeitlinger vergeben, der ein neues Zeichen „Wildschwein“ einführte. Das Ensemble umfasst mehrere Gebäude, darunter das Steinhuberhammer, das Herrenhaus und den Stadel. Das Ensemble umfasst mehrere erhalten gebliebene Gebäude. Der Steinhuberhammer, erbaut 1831, ist mit dem Zeichen „Wildschwein“ verziert. Das Herrenhaus, erbaut 1837, diente als Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Der Stadel trägt geschnitzte Initialen und das alte Zeichen „Werkmesser“. Das Steinhuberhäusl wurde 2017 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Die Bauwerke sind Teil der Industriekultur und zeigen die Handwerkskunst des 19. Jahrhunderts.
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- Art
- Schmiede
- Ort
- Micheldorf in Oberösterreich
- Adresse
- Gradenweg 17
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
V bližini
- Bildstock69 m
- Schmiedhaus105 m
- Schmiedehammer, Gradn-Hammer109 m
- Gradn-Bauernhaus, heute Gasthof Zum Schwarzen Grafen104 m
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- Sensen Museum Micheldorf134 m
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