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Banské múzeum v prírode

Das Bergbaumuseum im Freien, slowakisch Banské múzeum v prírode, liegt zwei Kilometer von Banská Štiavnica entfernt in Richtung Štiavnické Bane. Es gehört zum Slowakischen Bergbaumuseum, das 1964 gegründet wurde. Die oberirdischen Bauten entstanden ab 1965 durch den Umbau des Bergwerksareals von Schacht Ondrej und Stollen Bartolomej. Mit der Öffnung des Schachts Ondrej wurde 1967 begonnen; der erste Teil der Ausstellung über und unter Tage wurde 1974 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Ausstellung an der Oberfläche zeigt Bergbaugebäude und Anlagen aus verschiedenen Regionen der Slowakei. Dazu zählt die Kachelmannsche Wassersäulen-Fördermaschine, die aus dem Schacht Lill in Hodruša hierher versetzt wurde. Ergänzt wird das durch eine geologische Lehrausstellung sowie Abteilungen zum Abbau im Tagebau und zu bergbaulichen Maschinen. Die Anlage bildet damit einen Freilichtbereich, in dem sich die Technik des Erzbergbaus in ihrer räumlichen Grösse nachvollziehen lässt. Die grösste Anziehungskraft geht vom Weg unter Tage aus: Die Einfahrt in den Stollen Bartolomej erfolgt im Bergmannsmantel, mit Helm und Grubenlampe. Die Führung dauert etwa neunzig bis hundert Minuten. Banská Štiavnica selbst, in dessen Nähe das Museum liegt, war über Jahrhunderte eines der wichtigsten Bergbauzentren Mitteleuropas; das Slowakische Bergbaumuseum unterhält in der Stadt und ihrer Umgebung mehrere Häuser, von denen das Freilichtmuseum das bekannteste ist.

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