Kloster Mönchberg
Kloster in Deutschland
Das Kloster St. Michael in Mönchberg war ein Benediktinerkloster im Ortsteil Mönchberg von Herrenberg. Es entstand im 12. Jahrhundert auf dem Schönbuchhang und existierte bis zur Reformation um 1535. Die Anlage wurde ursprünglich für den Weinbau errichtet und entwickelte sich später zum Verwaltungszentrum der „Gültsteiner Pflege“. Im 15. Jahrhundert wurde es als monasterium sancti Michahelis in Münchberg bezeichnet, und im 16. Jahrhundert sogar als Burg. Das Kloster war bis 1535 ein bedeutendes Zentrum mit einer Kapelle, die 1491 errichtet wurde. Die Fresken im Mönchssaal aus dem Jahr 1532 zeigen biblische Szenen. Die Anlage war Teil der Gültsteiner Pflege und wurde von Pröpsten aus Hirsau geleitet. Der Schönbuchhang und die umliegenden Ländereien waren zentral für die Entwicklung des Klosters. Die Anlage umfasste ein Mönchshaus, eine Kapelle mit romanischem Chorturm und weitere Gebäude. Die Fresken im Saal sowie die Kapelle sind die wichtigsten erhaltenen Räume. Ausblick auf den Schönbuchhang und die umliegende Landschaft sind möglich. Die Lage des Klosters im Herrenberger Ortsteil Mönchberg ermöglichte eine Verbindung zur Region und zur Geschichte der Gültsteiner Pflege.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Herrenberg
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