St.-Maria-Magdalenenkloster
ehemaliges Dominikanerkloster in Schleswig, bestand von 1239 bis 1529, Gebäude sind nicht erhalten
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Das St.-Maria-Magdalenenkloster war ein Dominikanerkloster in Schleswig, das von 1239 bis 1529 bestand. Es lag am Hafen in der Nähe des Dombezirks und wurde auf Überresten einer alten Hafensiedlung errichtet. Die Kirche und Klausur wurden von den Dominikanerbrüdern gebaut, wobei die Lage des Klosters im Zentrum der Stadt und nahe der Nikolaikirche lag. Das Kloster war Teil der Dominikanerordnung und hatte eine wichtige Rolle in der Stadtgeschichte. 1250 wurde der Leichnam von König Erik IV. hier beigesetzt, bevor er in den Dom und später in die St.-Bendts-Kirche überführt wurde. 1449 tagte das Provinzialkapitel des Ordens in Schleswig, was das Patrozinium der Heiligen Maria Magdalena nachweisbar machte. Im 16. Jahrhundert stiftete Herzog Friedrich dem Kloster Geld für Seelmessen. Das Kloster wurde 1528/29 aufgelöst und die Gebäude vollständig abgetragen. Das Gelände wurde 1565 an den Kanzler Adam Tratziger vergeben. Spätere Bauarbeiten brachten Knochen zum Vorschein, die auf Begräbnisse in der Klosterkirche deuteten. Heute sind die Gebäude nicht mehr erhalten, doch die Lage des Klostergeländes bleibt ein Teil der historischen Landschaft Schleswigs.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Schleswig
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