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Synagoge Endingen
Synagoge in Endingen im Kanton Aargau, Schweiz
Die Synagoge Endingen ist eine kulturgeographische Stätte im Schweizer Kanton Aargau, in der Gemeinde Endingen. Sie steht im Dorfkern auf einem kleinen Platz und wurde zwischen 1850 und 1852 nach Plänen von Joseph Caspar Jeuch errichtet. Das Gebäude ist streng klassizistisch gestaltet und weist maurische Elemente auf. Es gilt als Kulturgut von nationaler Bedeutung und steht unter Denkmalschutz. Die Synagoge war bis 1866 der einzige Ort in der Schweiz, an dem Juden dauerhaft wohnen konnten. Die erste Synagoge wurde 1764 gebaut, doch sie war zu klein. 1776 erhielt Joseph Caspar Jeuch den Auftrag für einen Umbau, der aufgrund schwacher Fundamente zu einem Neubau führte. Die Synagoge wurde 1852 eingeweiht. 1952 und 1976–1986 folgten Renovierungen und Restaurierungen. Heute wird sie vor allem für kulturelle Veranstaltungen und Trauungen genutzt. Der Innenraum ist ein dreischiffiger Saal mit fünf Jochen und leicht gewölbter Decke. Eine von Stützen getragene Empore umgibt das Mittelschiff und ist Frauen vorbehalten. Die Apsis enthält eine in Richtung Jerusalem zeigende halbkreisförmige Nische. Die Fassade weist Hufeisenbögen, Säulen und Flechtbandornamente auf. Im Innenraum sind Kronleuchter und eine in heiteren Farbtönen gehaltene Raumgestaltung vorhanden. Die Bemalung ist in Teilen erhalten, und die Dekoration schafft die Illusion einer stuckierten Wölbung.
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- Art
- Synagoge
- Ort
- Endingen
- Adresse
- Hinterstieg 3.2, 5304 Endingen
- Erbaut
- 1850
- Architekt
- Joseph Caspar Jeuch
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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