Lahn-Dill-Kreis
Landkreis im Regierungsbezirk Gießen in Hessen
Der Lahn-Dill-Kreis liegt im Westen von Mittelhessen, an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Er umfasst Gebiete des Rothaargebirges, des Westerwaldes und des Hintertaunus. Die Flüsse Lahn und Dill prägen das Landschaftsbild, wobei die Lahn durch das Kreisgebiet fließt und die Dill als rechter Zufluss in die Lahn mündet. Der höchste Punkt des Kreises liegt auf dem Jagdberg mit 673,1 Metern. Der Lahn-Dill-Kreis hat eine Fläche von 1066,5 km² und umfasst 23 Städte und Gemeinden. Die Gebietsreform im Jahr 1979 führte zur aktuellen Abgrenzung, wobei die Stadt Lahn wieder aufgelöst und Wetzlar als Kreisstadt festgelegt wurde. Die Einwohnerzahl beträgt 253.439 (Stand 31. Dezember 2025). Die Bevölkerung ist stark evangelisch geprägt, wobei sich die Konfessionszahlen seit 2011 kontinuierlich verändert haben. In der Region gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den Aartalsee, die Schlösser Braunfels und Herborn sowie die Burg Greifenstein. Die Tropfsteinhöhle „Herbstlabyrinth“ und der Wildpark in Donsbach sind beliebte Ausflugsziele. Die Altstadt von Herborn und die Krombachtalsperre bei Driedorf bieten weitere Eindrücke der Landschaft. Die Verkehrsanbindung ist gut, mit mehreren Bundesstraßen und der Dillstrecke, die den Regionalverkehr verbindet.
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- Art
- Landkreis in Hessen
- Ort
- Regierungsbezirk Gießen
- Erbaut
- 1977
- Seehöhe
- 351 m
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