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Les Eplatures
Stadtteil von La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg in der Schweiz
Les Eplatures ist ein Stadtteil von La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg, Schweiz. Früher eine selbständige Gemeinde, gehörte das Dorf bis 1848 zur Gemeinde Le Locle. 1850 zählte es 1320 Einwohner. 1853 wurde die reformierte Kirche gebaut, 1872 ein jüdischer Friedhof. Die Eisenbahnlinie 1858 und die Industrialisierung förderten die Annäherung an die Stadt. 1900 wurde Les Eplatures eingemeindet, und 1926 entstand der regionale Flugplatz. Heute umfasst der Stadtteil vor allem die Gegend um den Flugplatz. Der Stadtteil ist ein wichtiger Industrie- und Gewerbebereich von La Chaux-de-Fonds. Er wird durch den Trolleybus an das Nahverkehrssystem angeschlossen. Das Einkaufszentrum und viele Betriebe sind hier angesiedelt. 1937 wurde eine Kuh mit vier Kälbern geboren, was für den Bauern Marc Gygi berühmt wurde. 2023 zerstörte ein Sturm die Kirche und den jüdischen Friedhof, wobei der christliche Friedhof bis 2032 geschlossen werden soll. In Les Eplatures lebten bedeutende Persönlichkeiten wie Léopold Robert, nach dem die Hauptstrasse benannt ist, und sein Sohn Aurèl Robert, beide Maler. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die sich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt. Die Kirche und der Friedhof sind Teil der kulturellen und historischen Landschaft. Die Gegend um den Flugplatz ist heute der zentrale Teil des Stadtteils.
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- Art
- Wohnviertel, aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
- Ort
- La Chaux-de-Fonds
- Seehöhe
- 1013 m
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