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Mariánské Údolí
Mariánské Údolí ist ein Ortsteil der Stadt Horní Jiřetín im Okres Most. Es liegt am Südhang des Erzgebirges im Tal des Jiřetinský potok. Nördlich des Dorfes erheben sich mehrere Berggipfel, darunter der Kapucínský vrch und der Točník. Nachbarorte sind Mníšek, Klíny, Janov und Horní Jiřetín. Das Tal war historisch ein wichtiger Weg für den Landessteig und hatte im Mittelalter Bergbau. Das Dorf war 1845 nach Marie Fürstin Lobkowicz benannt und entwickelte sich um eine Baumwollspinnerei. Die Siedlung hatte 1869 56 Einwohner und wuchs im 19. Jahrhundert. 1892 wurde die Spinnerei wiederaufgebaut, und 1902 wurde eine Serpentinenstraße nach Nickelsdorf gebaut. 1957 wurde Mariánské Údolí an Horní Jiřetín angegliedert. Heute leben 39 Menschen dort, und die ehemalige Weberei ist heute als Textilfabrik Triola bekannt. In Mariánské Údolí gibt es die Talsperre Janov im Nordosten, Reste der Burg bei Albrechtice im Süden und den Aussichtsfelsen Jeřabina mit einer wiedereröffneten Altan. Das Tal bietet Wanderungen durch das Gebirge und Ausblicke auf die umliegenden Berge. Die Umgebung umfasst das Glasgrundtal und den Erzgebirgskamm. Die Ortschaft ist Teil des Dorfes und verfügt über eine kleine Anzahl von Wohnhäusern.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Horní Jiřetín
- Seehöhe
- 347 m
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