grad Compiègne

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grad Compiègne

klassizistische Schlossanlage in der französischen Stadt Compiègne

Das Schloss Compiègne liegt in der Stadt Compiègne im Département Oise in Nordfrankreich. Es ist eine klassizistische Schlossanlage, die nach Versailles und Fontainebleau als wichtigste Herrscherresidenz Frankreichs galt. Die Anlage wurde im 17. Jahrhundert als Louvre bezeichnet und erhielt im 18. Jahrhundert die Bezeichnung Château. Sie war bis 1994 als Monument historique unter Denkmalschutz gestellt. Die Residenz war bis ins 18. Jahrhundert eine zentrale Hofresidenz, wobei Ludwig XV. eine umfassende Erweiterung und Vergrößerung der Anlage in Auftrag gab. Unter Napoleon III. und seiner Frau Eugénie erlebte die Anlage eine Blütezeit, als sie als Herbstresidenz genutzt wurde. Die historischen Appartements sind die besterhaltenen Empire-Ensembles Frankreichs und beherbergen drei Museen. Die Schlossanlage umfasst einen 20 Hektar großen Park, der täglich geöffnet ist. Die historischen Räume wie das Prinzliche Doppelappartement und die Appartements der Kaisers und Kaiserin sind besichtigbar. Die Anlage war bis ins 18. Jahrhundert ein Zentrum der Hofkultur und der politischen Entscheidungsfindung. Die Residenz war auch während militärischer Übungen und kultureller Veranstaltungen ein bedeutender Ort.

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Art
Schloss, Kunstmuseum, staatliches Museum
Ort
Compiègne
Erbaut
1788
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Ange-Jacques Gabriel
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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