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Prämonstratenserstift St. Georg
Kloster in Deutschland
Das Prämonstratenserstift St. Georg war ein Kloster des Prämonstratenserordens in Stade, das vom 12. bis 16. Jahrhundert bestand. Es lag auf einem Hügel im westlichen Teil der mittelalterlichen Stadt, die an der Elbe gelegen ist. Die ehemalige Klosterkirche wurde später durch das Zeughaus ersetzt, dessen Keller die Gruft des Erzbischofs Gottfried von Arnstein beherbergt. Das Stift wurde 1133–1137 von Graf Rudolf II. und seiner Frau gegründet und war eine der ersten Niederlassungen des Ordens. Es entwickelte sich zu einem zentralen geistlichen und wirtschaftlichen Ort in der Region. Das Kloster besaß das Patronat über Stades Kirchen und Kapellen und verfügte über erhebliche Grundbesitze. Die Reformation begann in Stade 1527, und 1543/44 blieben nur noch zwei Brüder im Kloster. Besucher können die Stätte des ehemaligen Klosters erkunden, die heute durch das Zeughaus und archäologische Funde sichtbar ist. Die erste Kirche war ein Saalbau aus dem 12. Jahrhundert, und eine spätere Basilika aus dem 14. Jahrhundert war mit 72 Metern Länge die zweitgrößte im Erzbistum Bremen. Die Grablege des Erzbischofs Gottfried von Arnstein ist zugänglich.
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- Art
- Kloster, Stift, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Stade
- Erbaut
- 1132
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