Husterknupp
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Der Husterknupp ist eine abgegangene Turmhügelburg bei Frimmersdorf, einem Stadtteil von Grevenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Er liegt im Erfttal, etwa 1 km östlich der ehemaligen Ortschaft Morken-Harff. Die Burg war einst der Stammsitz der Grafen von Hochstaden, deren Name aus „Hochstadener“ abgeleitet wird. Der Name „Knupp“ bezeichnet einen Hügel, wodurch der Husterknupp als Hochstadener Hügel bekannt ist. Die Grabung von 1949 bis 1951 ergab Funde, die auf eine Neugründung im späten 9. Jahrhundert hinweisen. Die Motte wurde im 10. Jahrhundert zu einer zweiteiligen Burg umgebaut, wobei eine Kernburg und eine Vorburg entstanden. Im 11. Jahrhundert wurde die Hochmotte errichtet, die das gesamte Areal der alten Anlage umfasste. Die Vorburg wurde durch einen Graben und eine Palisade befestigt, wobei die Mauer aus Eichenpfählen und Erde gebaut wurde. Die Anlage umfasste eine Hochmotte mit einem Durchmesser von 54 m und einer Höhe von 6,40 m. Die Vorburg hatte eine Breite von 45 m und eine Länge von 90 m. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert durch Kämpfe zerstört, danach errichtete Konrad von Hochstaden eine steinerne Burg. Diese wurde im 14. Jahrhundert aufgelassen, und das Gelände fiel 1956 dem Braunkohlentagebau zum Opfer. Die Burg hat heute keine touristische Ausstrahlung, aber eine Weinlage trägt den Namen Garzweiler Husterknupp.
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- Art
- Burg
- Ort
- Grevenbroich
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