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Schloss Würdenhain
Burg in Deutschland
Schloss Würdenhain war eine Burganlage in Würdenhain, einem Ortsteil im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Die Anlage lag südöstlich der Ortschaft im Mündungsgebiet der Großen Röder in die Schwarze Elster. Sie entstand vermutlich um 1200 im Zuge der Deutschen Ostsiedlung und war militärisch sowie wirtschaftlich bedeutsam. Die Burg war Teil des Gaues Nizizi und der Sächsischen Ostmark, mit dem Oppach als zentraler wirtschaftlicher Mittelpunkt. Die Burg wurde 1442 auf Befehl des sächsischen Kurfürsten Friedrich II. zerstört und nicht wieder aufgebaut. Der Schlossherr Hans Marschall wurde gefangen genommen und das Lehngut eingezogen. Die Burg wurde als Steinbruch genutzt, und ihre Steine fanden Verwendung in öffentlichen Bauten, darunter das Schiff der Dorfkirche. Die Flurkarte von 1885 zeigte noch Wassergräben und Wälle, die die Burg umgaben. Heute erinnert ein Gedenkstein an das Schloss, der 1998 vom Verein „AG Heimatkunde“ gestiftet wurde. Die Ruine ist Teil der Landschaft und wird in der Region als historisches Zeugnis wahrgenommen. Die Flurgräben und Wälle wurden im Laufe der Zeit abgebaut, doch die Erinnerung an die Burg lebt in der Region weiter.
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- Art
- Burg
- Ort
- Brandenburg
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