📷 Slika: Wikimedia Commons
zámek Holešov
Schloss in Tschechien
Holešovský zámek ist ein barockes Schloss mit einem französischen Park und Wasserkanälen in Holešov, einem Ort im Norden der Tschechischen Republik. Die heutige Form des Schlosses datiert vermutlich aus dem Jahr 1674. Die ursprüngliche mittelalterliche Burg stand auf einem Hügel, dessen Reste bei der Barockausbauung entfernt wurden. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert in einen stärkeren Burgfriedhof umgebaut und später von der Familie Šternberk in einen neuen Burgbau mit rechteckigem Grundriss umgestaltet. Der barocke Bau begann nach dem Brand des Schlosses 1643 durch den Grafen Rottal, der den Architekten Filiberto Lucchese beauftragte. Das Ergebnis war ein vierflügeliger, zweistöckiger Bau mit sechseckigen Türmen an den Ecken. Die Ausbauarbeiten wurden nach Lucchese’s Tod 1666 von Giovanni Pietro Tencalla fortgesetzt. Die Schlossanlage blieb bis 1762 in der Familie Rottal und wurde später von der Familie Vrbna übernommen. Die barocke Gartenanlage umfasste drei Wasserkanäle im Form eines „T“ und wurde im 18. Jahrhundert im französischen Stil umgebaut. Sie umgab einen blumengeschmückten Parterre, der von den höheren Etagen des Schlosses aus sichtbar war. Die Gartengestaltung wurde im 18. Jahrhundert vereinfacht, doch ab 1956 begann eine Restaurierung der barocken Komposition. Das Schloss war bis 1948 staatseigentum und wurde 1945 an die Stadt Holešov verkauft, um es in ein kulturelles Zentrum zu verwandeln.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Holešov
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Filiberto Lucchese
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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