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Lozanska stolnica
Kirchengebäude in Lausanne im Kanton Waadt, Schweiz
Die Kathedrale Notre-Dame in Lausanne, Kanton Waadt, ist eine reformierte Hauptkirche und steht im Zentrum der Stadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert als gotische Basilika errichtet und gilt als bedeutendes Beispiel der Schweizer Gotik. Die Kathedrale war ursprünglich die Bischofskirche des Bistums Lausanne und wurde 1275 in Anwesenheit des Papstes Gregor X. und Königs Rudolf von Habsburg geweiht. Die Kathedrale folgt dem Schema einer gotischen Basilika mit zweitürmiger Westfront, dreischiffigem Langhaus und kreuzförmigem Querhaus. Die verschiedenen Bauphasen von 1190 bis 1235 führten zu einer einheitlichen Stilgestaltung. Besonders auffällig sind die Vierung mit achtteiliger Schirmkuppel, das vierteilige Kreuzrippengewölbe des Chorquadrums sowie die Fensterrose im Querhaus aus dem 13. Jahrhundert. Die Orgelanlage, die 2003 fertiggestellt wurde, umfasst 95 Register und wurde von der Firma C. B. Fisk gebaut. Besucher können den Glockenturm besteigen, um einen Blick über Lausanne, den Genfersee und die Französischen Alpen zu genießen. Die Kathedrale ist aus Molasse bestehend, was zu ständigen Restaurierungsarbeiten führte. Die Kirche ist auch für ihre Wandmalereien, die Glasmalereien und das traditionelle Glockenspiel bekannt.
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- Art
- Kathedrale
- Ort
- Lausanne
- Adresse
- Place de la Cathédrale
- Erbaut
- 1170
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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