Jilmová

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Ústecký kraj

Jilmová

Wüstung im böhmischen Erzgebirge

Jilmová, einst Ulmbach genannt, ist eine Wüstung im tschechischen Erzgebirge, gelegen drei Kilometer nordwestlich von Hora Svatého Šebestiána. Sie liegt auf 810 m ü. M. am rechten Ufer der Schwarzen Pockau, nahe der Grenze zum sächsischen Satzung. Der Ort war umgeben von Wäldern und berührte im Südosten das Hochmoor am Assigbach. Südlich ragt der Hintere Glasberg auf. Der Ort war seit dem 13. Jahrhundert bekannt für Glashütten, die am Hinteren Glasberg standen. 1557 erhielt Christoph Wolf das Gasthaus und Privilegien, die bis 1583 bestätigt wurden. Ulmbach war bis ins 18. Jahrhundert ein kleiner Ort mit Holzfällerei und Weidewirtschaft. Im 17. Jahrhundert wurde das Gut von Jeremias Haindl erworben, später von Komotau übernommen. 1945 wurden die Bewohner vertrieben, und 1955 wurde Jilmová als erloschen gemeldet. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb nur der Förster zurück, der mit seiner Familie den Ort verließ, als die Kinder zur Schule gehen mussten. Das Forsthaus wurde unbewohnt und verfiel. Archäologische Ausgrabungen fanden zwischen 1985 und 1989 statt. Die Gemeindefläche umfasste 400 Hektar, und 1939 lebten 116 Menschen dort. Die Eingemeindung erfolgte 1948 nach Hora Svatého Šebestiána.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

Art
Wüstung, verlassener Weiler
Ort
Hora Svatého Šebestiána
Seehöhe
800 m

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