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Ptačí
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Ptačí ist eine Wüstung und Grundsiedlungseinheit in der Gemeinde Šindelová im Okres Sokolov. Der Ort liegt verstreut an der Ptačí hora (Hüttenberg, 826 m n.m.), teils an der Straße zwischen Schönlind und Frühbuß, teils am Abzweig nach Milíře. Die älteste schriftliche Erwähnung der Glasmacherkunst in Ptačí stammt aus dem Jahr 1512. Die Glashütte wurde von Georg Ziegner errichtet, später übernahm Melchior Ditrich. Bis 1625 war die Glashütte in Betrieb, bis Ende des Dreißigjährigen Krieges aufgelassen. Das Dorf Vogldorf entstand auf der Flur der Glashütte und wurde 1654 als Vogldorf mit sieben Häusern erstmals genannt. Im Ort gab es eine Schule, die 1903 mit 63 Schülern eröffnet wurde. Die Bevölkerung war stark auf die Landwirtschaft und Industrie angewiesen, wobei 1939 1939 in der Landwirtschaft 56, in der Industrie 112 Beschäftigte verzeichnet wurden. 1930 notlandete ein Doppeldecker der Verkehrsflugschule Schleißheim in Vogldorf. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden 90 Männer rekrutiert, von denen 30 nicht zurückkehrten. Nach dem Krieg wurde Ptačí zur Tschechoslowakei zurückgegeben und 1947 umbenannt. Das Dorf erlosch nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung und wurde 1948 in Šindelová eingemeindet. Ptačí ist heute eine Grundsiedlungseinheit und ein Katastralbezirk der Gemeinde Šindelová. Der Name stammt vermutlich von den Vogelbeerbäumen oder der Vogeljagd. Der Hüttenberg heißt Ptačí hora, was Vogelberg bedeutet. Der Ort war bis 1948 bewohnt, wobei die Einwohnerzahl im Jahr 1948 auf null sank. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Glasmacherkunst und der Entwicklung der Gemeinde Šindelová verbunden.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Wüstung
- Ort
- Šindelová
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