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Slezský Kočov
Ortsteil der Gemeinde Moravskoslezský Kočov in Tschechien
Slezský Kočov ist ein Ortsteil der Gemeinde Moravskoslezský Kočov in Tschechien. Er liegt zweieinhalb Kilometer südwestlich von Bruntál und gehört zum Okres Bruntál. Der Ort befindet sich am südöstlichen Fuße des Uhlířský vrch im Niederen Gesenke. Im Südosten erhebt sich die Venušina sopka, südwestlich der Uhlířský kopec. An der östlichen Grenze verläuft die Staatsstraße I/45, dahinter die Bahnstrecke Olomouc–Opava východ. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. 1538 veräußerten die Brüder Lhotský das Dorf an Joachim Rozhon, der 1544 einen neuen Meierhof anlegte. 1609 erwarben die Grafen von Würben und Freudenthal das Gut und vereinigten es mit ihrer Herrschaft. 1766 ließ der Deutsche Orden den Oberhof parzellieren und eine neue Siedlung errichten. 1871 wurde der tschechische Name Slezský Kočov eingeführt. 1990 bildeten Moravský Kočov und Slezský Kočov eine eigene Gemeinde. In Slezský Kočov gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ auf dem Uhlířský vrch ist ein Highlight. Ein historischer Grenzstein zwischen Moravský Kočov und Slezský Kočov zeigt die Grenze der beiden Orte. Die Kapelle der Jungfrau Maria wurde 2002 saniert und neu geweiht. Ein steinernes Wegkreuz bei Haus Nr. 159 erinnert an die lokale Geschichte. Die Umgebung bietet Wanderungen durch die Berge und Ausblicke auf die umliegenden Dörfer.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Moravskoslezský Kočov
V bližini
- Uhlířský vrch768 m
- Moravský Kočov1.2 km
- Moravskoslezský Kočov1.3 km
- Kostel Církve československé husitské2.7 km
- Valšov3.5 km
- Kostel Nejsvětější Trojice2.4 km
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