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Burgwall Körzin
Burg in Deutschland
Der Burgwall Körzin ist ein slawischer Burgstall südwestlich von Berlin, auf der Gemarkung der Gemeinde Michendorf. Er liegt nahe dem Dorf Körzin, einem Gemeindeteil von Zauchwitz in Beelitz, Brandenburg. Die Anlage ist eine Niederungsburg und befindet sich gut einen Kilometer nördlich des Dorfes am Königsgraben, mitten in den Wiesen in der Nähe des Blankensees. Die Wallburg entstand im 9. bis 11. Jahrhundert und hat eine Ausdehnung von 85 Meter mal 65 Meter. Sie ist heute mit Büschen und Bäumen bewachsen. Im Slawenzeitlichen Wasserstand war der Blankensee höher, wodurch die Burg gut gegen Angriffe geschützt war und nur über eine hölzernen Brücke zugänglich war. Der Brandenburger Archäologe Hermann Busse führte zwei Grabungen im 19. Jahrhundert durch und dokumentierte zahlreiche Funde. Die Anlage umfasst eine ovale Fläche mit heute bewachsenen Rändern. Die Umgebung besteht aus Wiesen und dem Blankensee, der in der Vergangenheit höher stand. Die Burg war in ihrer Zeit gut abgezäunt und nur über eine Brücke erreichbar. Die Funde belegen eine Nutzung im 9. bis 11. Jahrhundert und zeigen die kulturelle Bedeutung der Stelle.
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- Art
- Burg
- Ort
- Michendorf
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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