Amoklauf in Bremen am 20. Juni 1913
Amoklauf an einer Schule in Bremen
Der Amoklauf in Bremen am 20. Juni 1913 fand an der Sankt-Marien-Schule in Bremen-Walle statt. Der Täter, Heinz Schmidt, war ein 30-jähriger Lehrer ohne Anstellung, der seit Dezember 1912 in der Stadt lebte. Er wurde von einem wahnhaften Hass auf Jesuiten getrieben, die er für sein persönliches Unglück und die Weltverschlechterung verantwortlich hielt. Fünf Mädchen im Alter von fünf bis acht Jahren wurden getötet, 18 Kinder und fünf Erwachsene wurden verletzt. Schmidt verwendete mehrere Schusswaffen und gab etwa 80 Schüsse ab. Die Polizei hatte bereits vor der Tat Hinweise auf seine Munitionseinkäufe erhalten, doch keine Nachforschungen wurden angestellt. Schmidt betrat die Schule mit Waffen und schoss auf Lehrkräfte und Schüler. Nachdem er einen Raum verbarrikadiert hatte, feuerte er auf Jungen im Schulhof. Er wurde schließlich von Passanten überwältigt. Die Marienschule wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1957 wieder aufgebaut.
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- Art
- Amoklauf an einer Schule
- Ort
- Bremen
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