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Burg Rabenstein

Die Burg Rabenstein liegt im Naturpark Hoher Fläming auf dem Steilen Hagen, einer Anhöhe von rund 153 Metern über dem Meer, und gehört zu den besterhaltenen Burgen Brandenburgs. Errichtet wurde sie zwischen 1209 und 1212, um einen Geländeübergang zu kontrollieren; urkundlich erwähnt ist sie 1251 und 1277. Ihre Geschichte lässt sich an den Besitzern ablesen. 1296 hielt sich Herzog Albrecht II. von Sachsen-Wittenberg hier auf, 1453 kam die Burg als Lehen an die Familie von Oppen, 1625 kaufte sie ein Universitätsprofessor namens Unruh für 20.000 Taler. Im Dreißigjährigen Krieg plünderten schwedische Truppen die Anlage, 1802 beziehungsweise 1804 ging sie an das Haus Anhalt-Dessau. Baulich ist der runde Bergfried aus Feldstein mit rund dreißig Metern Höhe das Wahrzeichen; dazu kommen ein Torhaus aus der Zeit um 1250, ein Haupthaus mit mehreren erkennbaren Bauphasen und ein trapezförmiges Stallgebäude aus dem 13. Jahrhundert, das heute Rittersaal heißt. Die Ringmauer ist etwa 1,70 Meter dick und von achtzehn Pfeilern gestützt. Heute beherbergt die Burg eine einfach eingerichtete Herberge und eine Gaststätte; eine Falknerei zeigt regelmäßig Flugvorführungen. Für Burghof, Bergfried und Vorführung sollte man zwei bis drei Stunden einplanen. Die Anfahrt erfolgt über die A9.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

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