Schloss Jestetten
Schloss in Deutschland
Schloss Jestetten, auch Oberes Schloss, liegt in der Gemeinde Jestetten. Es war bis 1806 Sitz des Frauenklosters Berg Tabor und später bis 1878 ein Pflegeheim. Das Schloss war ursprünglich Residenz der Edlen von Jestetten und wurde im 15. Jahrhundert von der Familie von Jünteler erworben. Es wurde nach der Zerstörung der Burg Balm 1449 zur Zweitresidenz der Grafen von Sulz. Das Schloss war bis 1806 ein Zentrum religiöser Aktivitäten, wo der hl. Klemens Maria Hofbauer tätig war. Von 1830 bis 1878 diente es als Bezirksamtsgebäude und später als Amtsgericht. 1878 wurde hier die Kreispflegeanstalt eingerichtet, die bis 1940 bestand. Von 1942 bis 1975 war das Schloss ein Lungensanatorium. Heute ist es ein Alten- und Pflegeheim. Im Schlosshof steht eine Gedenktafel für den hl. Klemens Maria Hofbauer. Das Schloss ist Teil der Landschaft im oberen Klettgau und umgibt vom Tal der Donau. In Jestetten gab es neben dem Oberen Schloss auch das Untere Schloss, das 1707 an die Schwarzenberger verkauft wurde. Das Untere Schloss bestand aus einem Wohnturm, der 1850 abgerissen wurde.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Jestetten
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