Kugeldenkmal
Rudiment eines Erinnerungsbaus an die Hamburger Franzosenzeit
Das Kugeldenkmal in Hamburg-Mitte ist ein Rest eines Erinnerungsbaus an die Franzosenzeit, insbesondere an die Belagerung der Stadt im Mai 1813. Es besteht aus Kanonenkugeln, die in Mauern stecken geblieben waren. Das Denkmal wurde nach dem Entwurf von Johann Hinrich Martin Brekelbaum errichtet und am 19. Mai 1878 am St.-Annen-Platz enthüllt. Es stand ursprünglich auf dem Wandrahm, wurde aber 1883 auf den Gertrudenkirchhof verlegt. Das Denkmal erinnert an die Kämpfe um Hamburg und die Freiheit, die die Stadt gewann. Es wurde mit 65 Kugeln aus der französischen Belagerung und 21 Kugeln aus der dänischen Belagerung 1686 geschmückt. Die Inschrift auf dem Sockel betont die tapfere Errungenschaft der Freiheit durch die Väter. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Bauwerk stark beschädigt, doch der Rest blieb erhalten und wurde im Museum für Hamburgische Geschichte untergebracht. Das Kugeldenkmal steht im Schmuckgarten an der Nordseite des Museums für Hamburgische Geschichte. Es ist ein Teil der Hamburger Tradition, die Freiheit zu gedenken. Umgeben von einem schmiedeeisernen Gitterzaun, erinnert es an die historischen Ereignisse und die Kugeln, die als Zeugnisse der Kämpfe dienen. Die Umgebung bietet einen Ausblick auf die Altstadt und vermittelt einen Eindruck der historischen Stätte.
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- Art
- Monument
- Ort
- Hamburg-Mitte
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