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Bregl da Heida
Bregl da Heida liegt im Dorf Sagogn im Schweizer Kanton Graubünden. Die Stätte umfasst die Ruine einer frühmittelalterlichen, karolingischen Saalkirche mit einer hufeisenförmigen Apsis. Die Anlage befand sich 300 Meter östlich des Dorfteils Vitg Dadò, in der Nähe der Burg Schiedberg. Nur noch wenige Grundmauern sind erhalten, während das Gelände dem Kantonsbesitz gehört und unter schweizerischem Schutz steht. Die Kirche wird als Columbanskirche bezeichnet und wurde 765 im Testament von Bischof Tello erwähnt. Sie könnte eine Privatkirche der churrätischen Familie der Viktoriden gewesen sein, die auf Bregl einen grossen Herrenhof besassen. Die Anlage umfasste ein heizbares Wohnhaus, Ökonomiegebäude, Gemüse- und Obstgärten sowie Rebberge. Fundamente aus dem 6. oder 7. Jahrhundert wurden 1965–1967 entdeckt, wobei die Kirche im Osten später umgebaut wurde. Die Ruine umschloss eine Anlage mit einer Umfassungsmauer, die in zwei Etappen gebaut wurde. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und schliesslich profan genutzt. Ein Entwurf des Architekten Peter Zumthor führte zur Errichtung einer Stele im Jahr 1968, die 2004 renoviert wurde. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil des kantonalen Kulturerbes.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Sagogn
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