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Schloss Schönwörth
Denkmalgeschütztes Objekt in Langkampfen (39732)
Das Schloss Schönwörth liegt im Ortsteil Niederbreitenbach der Gemeinde Langkampfen im Bezirk Kufstein von Tirol in Österreich. Es handelt sich um einen Turm aus Backsteinen mit Mauern bis zu 1,2 Meter Dicke. Der Bau stammt aus dem 12. oder 14. Jahrhundert und ist fünfgeschoßig mit Krüppelwalmdach. Der Name Schönwörth geht auf einen Ansitz der Familie Schurff in Volders zurück, der 1747 durch Blitzschlag zerstört wurde. Das Schloss hat eine reiche Geschichte mit häufigen Besitzwechseln. Es wurde von verschiedenen Adelsgeschlechtern besessen, darunter die Familie Schurff, die den Titel der „Freiherren von Schönwörth“ bis 1688 trug. 1858 kaufte Alois Kraft den Turm, und 1879 übernahm ihn der Arzt Georg Widmann. Alexander Wladimirowitsch Fürst Baratinsky führte umfassende bauliche Veränderungen durch, darunter die Errichtung von Türmen, Veranda und Wohnungen. Das Schloss wurde auch als „Schloss Schönwörth“ benannt, nach dem angrenzenden Bauerngut. Vor Ort kann man den spätmittelalterlichen Turm mit seinen fünf Geschoßen und dem Krüppelwalmdach bestaunen. Die Dorfseite zeigt das Wappen des letzten Besitzers, und an der Fassade sind Wappen der Familie Löwenstein zu erkennen. Der Park, der von Fürst Baratinsky angelegt wurde, umgibt das Anwesen. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Landschaft des Nordtirols und ist Teil der Region Kufstein.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Langkampfen
- Adresse
- Schönwörthstraße 14
- Erbaut
- 1360
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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