Lindenstumpf

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Lindenstumpf

Berg im Landkreis Bad Kissingen in Bayern

Der Lindenstumpf ist ein Berg in der südlichen Rhön, etwa einen Kilometer nördlich der Gemeinde Schondra und 500 Meter südwestlich der A 7. Er erreicht eine Höhe von 50,0 Meter über Normalnull und ist durch eine etwa 25 Meter tiefe Grube im Gipfelbereich gekennzeichnet, die auf einen ehemaligen Basaltsteinbruch zurückgeht. Das gesamte Areal wurde 1994 als Geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen. Von März bis Mai ist das Betreten des Lindenstumpfs zum Schutz brütender Vögel verboten. Der Berg ist Teil der Rhön-Vulkanismus-Region und zeigt Basaltsäulen, die durch den Steinbruchbetrieb sichtbar geworden sind. Die Säulen sind radialstrahlig angeordnet und deuten auf eine Überführung des Schlots in einen Deckenerguss hin. Die umliegende Landschaft besteht aus Hecken, Wiesen und Trockenrasen, mit Amphibienlaichplätzen auf feuchten Flächen. Der Lindenstumpf ist von einer künstlichen Abbruchkante umschlossen, an der ein einstiger Basaltsteinbruch lag. Der Abbau begann 1965, als die A 7 gebaut wurde, und endete 1967. Die Grube ist heute noch als Geotop ausgewiesen und zählt zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns. Auf der ehemaligen Steinbruchsohle finden sich Schuttkegel, Mulden und moosbewachsene Flächen.

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Art
Berg
Ort
Schondra
Seehöhe
527 m
Viri:Lindenstumpf (CC0-1.0)

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