Klášter minoritů

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Klášter minoritů

Kloster in Tschechien

Das Franziskanerminoritenkloster Žatec existierte ab dem 13. Jahrhundert, vermutlich um 1266, bis 1419. Es lag in der Nähe des Hauptaltars der Marienkirche und war Teil der lokalen Gemeinde. Der Bau des Klosters wird erstmals 1314 erwähnt, mit weiteren Notizen 1365. In dieser Zeit war es bekannt für seine starken Glocken, die den Predigten des Konrád Waldhausers entgegenstanden. Der Klösterbereich war für die Stadt wichtig und erhielt mehrere Spenden, darunter 1409 und 1411. Die Spende Zikmunda von Hluban nennt explizit lokale Äbte und Konventuale. 1419 wurde das Kloster von radikalen Husiten zerstört, wodurch keine Spuren blieben. Die Lage des Klosters wurde durch archäologische Forschung bestätigt: es befand sich etwa 60 Meter nördlich der Marienkirche, auf dem nördlichen Teil des Platzes Jan Žižky. Die Ruinen des Klosters wurden in einer 450 cm breiten Ausgrabung entdeckt. Dabei wurden Teile der südlichen Außenwand einer dreiläufigen Kirche und die westliche Seite der südlichen Eingangspforte freigelegt. Die Fußbodenfliesen der Kirche waren aus roter Terrakotta. Der gesamte Bereich des Klosters war durch einen Graben von der Stadt abgegrenzt. Die Umgebung umfasst das historische Zentrum von Žatec und die Marienkirche.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

Art
Kloster
Ort
Žatec
Erbaut
1266

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