Knežja rezidenca, Kempten

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DvorciSchwabenBezirk Schwaben

Knežja rezidenca, Kempten

Schloss und ehemaliges Kloster in Kempten, Deutschland

Die Fürstäbtliche Residenz in Kempten ist ein barocker Palast, der 1651 als Neubau des Klosters errichtet wurde. Er steht im Zentrum der Stiftsstadt Kempten und wurde von Baumeistern wie Michael Beer und Johann Serro gestaltet. Die Residenz war sowohl Fürstensitz als auch Kloster und umfasst zwei Innenhöfe, die durch die Architektur der Doppelhofanlage charakterisiert sind. Sie war ein Vorreiter in der süddeutschen Stiftsarchitektur und beeinflusste später den Bau des Klosters Ottobeuren. Die Residenz ist besonders für ihre Prunkräume bekannt, die unter Fürstabt Anselm von Reichlin-Meldegg bis 1743 ausgestattet wurden. Diese Räume sind mit Malereien von Franz Georg Hermann, Skulpturen von Egid Verhelst und Stuckaturen von Johann Georg Üblher geschmückt. Sie zählen zu den bedeutendsten Rokoko-Bauwerken Süddeutschlands. Die Räume dienten der Repräsentation und dem Hofzeremoniell, nicht als Wohnraum. Die Besichtigung erfolgt heute durch den Heimatverein Kempten. Die Residenz hat einen rechteckigen Grundriss mit zwei Innenhöfen und quadratische Türme an den Ecken. Die Südfassade trägt einen Risalit, der erst 1895 hinzugefügt wurde. Im Innenbereich sind Räume wie der Wappensaal, der Fürstensaal und die Prunkräume zu finden. Der Fürstensaal ist mit einer dichten Stuckdecke und Gemälden der Fürstäbte ausgestattet. Die Prunkräume wurden um 1733 stuckiert und später mit Fresken ergänzt. Die Räume sind heute als Gerichtsgebäude genutzt und werden für Prozesse genutzt.

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Art
Schloss, Klostergebäude
Ort
Kempten
Adresse
Hildegardplatz 2, Residenzplatz 4–6, 87435 Kempten (Allgäu)
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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