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Ahlemer Turm
ehemalige Ausflugsgaststätte und heutiger buddhistischer Tempel im hannoverschen Stadtteil Ahlem
Der Ahlemer Turm steht in Hannover im Stadtteil Ahlem auf dem Mönckeberg, einem 74 m hohen Hügel. Er wurde 1897 im Heimatstil vom Architekten Alfred Sasse errichtet und seit 1985 unter Denkmalschutz. Das Gebäude diente ursprünglich als Ausflugsgaststätte und war bis 2004 Sitz der Autobahnpolizei. 2007 übernahm die thailändische Gemeinde Wat Dhammavihara den Turm als buddhistischer Tempel. Der Ahlemer Turm war bis in die 1950er Jahre ein beliebter Treffpunkt mit Tanz, Konzerten und einem kleinen Zoo. In der NS-Zeit wurde die Turmspitze abgebrochen und ein Befehlsstand eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Gebäude als Ausländerlager, Mädchenwohnheim und Flüchtlingslager. Die Vielfalt der Nutzung macht den Turm zu einem historisch interessanten Ort. Im Tempel werden buddhistische Praktiken im Theravada-Tradition ausübbar. Die Räume sind mit wärmegedämmten Fenstern und saniertem Fachwerk versehen. Ausblick auf die Stadt und die Umgebung sind möglich. Die Gemeinde bietet Begegnungsorte und Veranstaltungen an, die den kulturellen Austausch fördern. Die Umgebung umfasst den Mönckeberg und die Nachbarschaft von Ahlem-Badenstedt-Davenstedt.
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- Art
- Turm
- Ort
- Ahlem-Badenstedt-Davenstedt
- Erbaut
- 1896
- Architekt
- Alfred Sasse
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
- Seehöhe
- 74 m
V bližini
- KZ-Außenlager Hannover-Ahlem540 m
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- Heimatmuseum Ahlem779 m
- Gedenkstätte Ahlem1.2 km
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- KZ-Außenlager Hannover-Limmer1.9 km
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