📷 Slika: Wikimedia Commons
Kaltenštejn
Burg in Tschechien
Die Ruine der Burg Kaltenštejn liegt 437 Meter hoch am Hagewasser, südöstlich des Ortes Černá Voda. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 100 mal 30 bis 70 Metern und wurde um 1290 auf der Erhebung Hradisko errichtet. Die Burgmauer, die bis zu vier Meter dick sein soll, ist auf einer Länge von 38 Metern noch erkennbar. Die südliche Seite war besonders stark befestigt, und auf dem Gelände sollen einst eine Mühle und eine Bierbrauerei gestanden haben. Die Burg war im 14. Jahrhundert mehrfach im Besitz unterschiedlicher Adelsfamilien und wurde 1441 von Breslauer Bischof Konrad von Oels erobert. Ein berühmter Zwischenfall war die Entführung der Tochter Anna Putas durch Sigismund von Reichenau, die auf der Burg Kaltenštejn endgültig bestraft wurde. Die Burg blieb bis ins 15. Jahrhundert in kirchlicher Hand und wurde schließlich abgerissen, wobei Teile des Mauerwerks in das Schloss Johannesberg eingeflossen sind. Die Burganlage umfasst Reste der Westmauer, einen Fluchtturm und die Grundmauern der ehemaligen Bierbrauerei. Die Lage am Hagewasser bietet Ausblicke auf die umliegenden Siedlungen und die Region. Die Ruine ist Teil der Landschaft um Černá Voda und vermittelt Einblick in die Geschichte der Region.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Černá Voda
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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