Inlandsbanan
Die Inlandsbanan, die schwedische Binnenlandbahn, führt über mehr als 1'288 Kilometer von Kristinehamn im Süden bis nach Gällivare im Norden. Betrieben wird sie grösstenteils von der Gesellschaft Inlandsbanan AB. Östersund liegt etwa in der Mitte der Strecke und ist einer ihrer wichtigsten Knotenpunkte. In Gällivare trifft die Linie auf die Erzbahn, die Kiruna und das norwegische Narvik mit Luleå an der Ostsee verbindet. Erste Überlegungen zu einer Bahn durch das Landesinnere reichen ins Jahr 1897 zurück. Die bestehende Nordverbindung verlief parallel zur Ostküste, was das Militär für verwundbar hielt; eine Strecke im Inland sollte den Nachschub sichern und die wenig entwickelte Region erschliessen. Nach der Auflösung der Union mit Norwegen 1905 gewannen diese Pläne an Gewicht, denn die Provinzen Härjedalen und Jämtland waren bis dahin zur Atlantikküste hin orientiert und wurden durch die neue Grenze abgeschnitten. 1907 begann nach einem Beschluss des Reichstags der Bau des Abschnitts Östersund–Ulriksfors. Über rund dreissig Jahre entstand die Strecke abschnittsweise, wobei bestehende Privatbahnen einbezogen und verstaatlicht wurden. Für den Personenverkehr hatte die Bahn lange nur untergeordnete Bedeutung; sie beschränkt sich auf die Sommermonate und dient vor allem Reisenden, doch beginnt sich das langsam zu ändern. Daneben spielt die Strecke für den Transport von Holz, Bodenschätzen und Waren eine Rolle. Ihre Geschichte behandeln zwei Museen in den Empfangsgebäuden und Güterschuppen der Bahnhöfe Sorsele und Moskosel – das eine dem Eisenbahnbetrieb, das andere den Streckenarbeitern gewidmet.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
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