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Schafhof
Gebäude in Freising, Oberbayern. Ursprünglich Stall für Merinoschafe, später Hopfen- und Weinanbau, Seidenraupenzucht, dann Schulgebäude für Landwirtschaftsschüler. Heute Kunstgalerie und Café.
Der Schafhof liegt auf einer Anhöhe bei Freising und war ursprünglich ein landwirtschaftlicher Zweckbau. Er wurde 1819/1820 als Stall für eine Merinoschafherde errichtet und war Teil des landwirtschaftlichen Musterguts Weihenstephan. Der Bau war für 500 Schafe konzipiert und wurde von Max Schönleutner geplant. In der Umgebung wurden Waldflächen gerodet, um Weiden und Wirtschaftsflächen zu schaffen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der Schafhof wurde 1990 vom Bezirk Oberbayern erworben und ab 1994 als landwirtschaftliches Museum genutzt. Es war eine Außenstelle des Bayerischen Nationalmuseums, wurde aber 2002 geschlossen. 2005 wurde der Schafhof als europäisches Künstlerhaus wiedereröffnet. Der ursprüngliche Stallteil mit Bohlenlamellendach wurde 1990 durch einen Neubau ersetzt, während die klassizistischen Kopfbauten erhalten blieben. Der Schafhof bietet Räume wie den Stallteil mit Bohlenlamellendach und klassizistische Kopfbauten aus dem 19. Jahrhundert. Die Anlage umfasst den Bereich „Schleimbuckel“ und „Diebswinkel“, in dem einst Wald gerodet wurde. Die Umgebung um den Schafhof ist geprägt von landwirtschaftlichen Flächen und der historischen Landschaft der Region Mittlere Isar. Die Anlage ist Teil der Kulturlandschaft und vermittelt Einblick in die Landwirtschaft Bayerns seit 1800.
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- Art
- Gebäude
- Ort
- Freising
- Adresse
- Am Schafhof 1, 85354 Freising
- Erbaut
- 1819
- Baustil
- Klassizismus
- Architekt
- Franz Thurn
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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