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Fundación César Manrique

Die Fundación César Manrique hat ihren Sitz im Taro de Tahíche, einem Anwesen in der Gemeinde Teguise auf Lanzarote. Das Haus steht auf einem Lavastrom, der bei den Ausbrüchen zwischen 1730 und 1736 entstand — jener sechs Jahre dauernden Eruptionsserie, die den Westen der Insel unter Lava und Lapilli begrub. Der kanarische Künstler César Manrique gründete die Stiftung 1982 als private Kultureinrichtung. Ihr Auftrag ist es, sein Werk zu bewahren und zu vermitteln; dazu kommen Umweltschutz, Kunstförderung und kulturelle Reflexion als Arbeitsfelder. Am 27. März 1992 wurde das Anwesen als Kulturzentrum eröffnet, ein halbes Jahr vor dem Tod des Gründers. Die Sammlung besteht aus zwei Teilen: zeitgenössischer Kunst aus Manriques Privatbesitz und Arbeiten von ihm selbst. Das Gebäude greift die traditionelle Inselarchitektur auf — weiß gekalkte Mauern, dunkles Vulkangestein, grüne Holzteile. Neben dem oberirdisch errichteten Teil gehören mehrere unterirdische Räume dazu, die in Vulkanblasen des Lavastroms liegen: rundwandige, dunkle Kammern, in die von oben Licht fällt und in denen Feigenbäume und Palmen wachsen. Rings um das Haus reicht das erstarrte Lavafeld bis an die Mauern heran.

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