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Meerfelder Maar
Maar in der Eifel
Das Meerfelder Maar ist ein Maar in der Eifel, nahe dem Dorf Meerfeld und der Stadt Manderscheid im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Es liegt im rheinland-pfälzischen Raum und ist seit 1986 ein Naturschutzgebiet. Das Maar entstand durch eine unterirdische Explosion, die vor etwa 30.000 bis 40.000 Jahren stattfand. Die Magmakammer, die zur Entstehung führte, befand sich bis zu 6000 Meter unter der Oberfläche. Das Meerfelder Maar zählt zu den größeren Maaren der Eifel. Der Krater ist etwa 125 Hektar groß und hat eine Ausdehnung von 1400 Metern in Ost-West-Richtung. An der Nordseite ragt eine Kraterranderhebung auf, die den Landesblick trägt. Der Maarsee, der den größten Teil des Kessels ausmacht, ist 780 Meter lang und 490 Meter breit. Die größte Tiefe des Sees beträgt 17 Meter. Im Maarsee leben etwa 15 Fischarten. Die Uferbereiche sind mit wasserliebenden Pflanzen wie Schilf und Seerosen bewachsen. Der See wurde in den 1870er Jahren künstlich abgesenkt, um Weideflächen zu schaffen. Die Sanierung des Sees begann 1982, nachdem der Wasserstand im Sommer trübe und gelb-braun wurde. Die Gegend um das Maar ist für ihre natürlichen Formationen und Vegetation bekannt.
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- Art
- See, Maar
- Ort
- Meerfeld
- Seehöhe
- 336 m
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