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Zahájí
Wüstung auf den Fluren der Gemeinde Lesná in Tschechien
Zahájí ist eine ehemalige Siedlung in der Gemeinde Lesná im Okres Tachov, Tschechien. Sie liegt zwei Kilometer östlich von Georgenberg an der Grenze zu Bayern. Die Wüstung befindet sich am Bach Zahájský potok, einem Quellbach des Zottbaches, im Oberpfälzer Wald. Umgeben sind sie von mehreren Bergen, darunter der Troidelberg und der Schlossberg. Auf tschechischer Seite wurden nach dem Zweiten Weltkrieg fast alle Dörfer entlang der Grenze zerstört, wodurch Zahájí zum Sperrgebiet wurde. Zahájí war bis 1948 als Waldheim bekannt und gehörte zu einem großflächigen Allodialgut, das bis 1813 von verschiedenen Adelsgeschlechtern verwaltet wurde. Das Gut umfasste fünf Dörfer mit über 1.400 Einwohnern und war für die Glasproduktion, die Spiegelschleiferei und die Landwirtschaft bekannt. Die Herrschaft betrieb auch eine Glasfabrik, eine Ziegelfabrik und eine Brauerei. Die Bevölkerung bestand hauptsächlich aus deutschsprachigen Einwohnern, die bis 1946 vertrieben wurden. Heute ist Zahájí ein verlassenes Dorf, das durch die deutsch-tschechische Grenze verläuft. Es gibt noch Reste des Schlosses, den Waldheimer Teich und ein Kreuz an der Grenze. Der Wanderweg zwischen Vorder-Waldheim und Přední Zahájí führt über die Grenze. Die Gemeinde wurde 1952 eingemeindet und für erloschen erklärt.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Wüstung
- Ort
- Lesná u Tachova
V bližini
- Zahájí157 m
- Česká Ves1.2 km
- Bodendenkmal in Georgenberg, #D-3-6240-00071.9 km
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