Burg Grießen
Burg in Baden-Württemberg, Deutschland
Die Burg Grießen war eine Höhenburg auf dem Schloßbündten in Grießen, einem Ortsteil von Klettgau im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg. Sie stand auf einem Felsplateau und war Teil der Region um die Wutachschlucht. Die Burg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert von den Herren von Grießheim errichtet. Sie wechselte mehrfach die Besitzer, unter anderem 1322 an die Ritter von Rümlang und 1330 an die Herren von Erzingen. 1472 ging sie an die Grafen von Sulz über. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert verlassen und verfiel nach Angaben des Burgenforschers Heinz Voellner um 1400. Sie blieb bis heute in der Region bekannt, da der Name „Schloßbühl“ im Gewannnamen weiterhin erwähnt wird. Die Anlage wurde historisch überbaut, und Mauerreste sollen im Rasen verborgen sein. Die Burg war Teil der regionalen Geschichte und stand im Zuge der Entwicklung der Region um die Wutachschlucht. Die Burg Grießen ist heute als Ruine erhalten, mit Mauerresten im Gelände. Die Lage auf dem Schloßbündten bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Region um die Burg ist geprägt von der Wutachschlucht und dem Hochrhein. Die historische Bedeutung der Burg ist durch die verschiedenen Besitzerwechsel und die Verbindung zu den Grafen von Sulz erkennbar. Die Umgebung um die Burg ist Teil der regionalen Kulturgeschichte.
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- Art
- Burg
- Ort
- Klettgau
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