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Burg Heimhof
Burg im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern
Die Burg Heimhof, auch Schloss Heimhof, ist eine Spornburg im Hausener Tal, gelegen auf einem Bergsporn in der Gemeinde Ursensollen im Landkreis Amberg-Sulzbach. Sie steht im Gemeindeteil Heimhof, Burggasse 11, und ist als Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-71-154-20 sowie als Bodendenkmal unter D-3-6636-0013 registriert. Die Anlage wird von einem Halsgraben nach Westen abgeriegelt, der früher von einer Zugbrücke überquert wurde. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von den Herren von Haimenhofen erbaut und 1331 als Lehen des Klosters Kastl erwähnt. Sie wechselte mehrfach den Besitzer, bis sie im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut wurde. Die Familie von Loefen besaß sie bis 1855, als sie an 17 Heimhofer Bürger verkauft wurde. Bodo Ebhardt kaufte die Ruine 1922 und restaurierte sie, nachdem sie bis dahin verfiel. Seit 1958 ist die Burg im Privatbesitz der Familie Maier. Die Burg Heimhof ist ein gut erhaltener Vertreter einer mittelalterlichen Wohnburg. Sie umfasst dreigeschossige Walmdachbauten mit Ecktürmen und einen viergeschossigen Palas. Zu den Gebäuden gehören das Jägerhaus, das Neue Schloss, das Veste Haus und das von Bodo Ebhardt errichtete Torhaus mit Wehrmauer. Im Burghof befindet sich ein 22 m tiefer Brunnen, der mit einem unterirdischen Gang verbunden ist. Die Anlage ist heute nicht besichtigbar, da sie im Privatbesitz bleibt.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Ursensollen
- Adresse
- In Heimhof
- Erbaut
- 1331
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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