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Háje
Háje ist ein Ortsteil der Stadt Cheb in der Tschechischen Republik und liegt südlich der Stadt, getrennt durch den Eisenbahnkorridor. Der Ortsteil umfasst den Katastralbezirk Háje u Chebu und grenzt im Südwesten an den ehemaligen Grenzübergang Svatý Kříž. Er ist der drittgrößte Katastralbezirk im Stadtgebiet von Cheb und umfasst mehrere Ansiedlungen und Wüstungen. Háje hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, als es eine Vorburg der Staufer in Eger war. Im Jahr 1322 verpfändete König Ludwig IV. von Bayern Gehaag an König Johann von Böhmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort wieder zur Tschechoslowakei zurückgegeben, und die deutschen Einwohner wurden vertrieben. Im Jahr 1991 lebten 793 Menschen in Háje, und beim Zensus von 2001 waren es 862 Personen. In Háje gibt es historische Bauten wie die Burg und das Lehensgut, die im Laufe der Jahrhunderte von verschiedenen Adelsfamilien besessen wurden. Die Burg stand vermutlich an der Stelle des späteren Bauernhofs Nr. 3 und der Ziegelei. Der Ort ist heute ein Teil der Stadt Cheb und verfügt über eine Vielzahl von Räumen, Wegen und Ausblicken auf die Umgebung.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Cheb
- Seehöhe
- 483 m
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