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Tillmitsch
Gemeinde im Bezirk Leibnitz, Steiermark
Tillmitsch liegt im westlichen Teil des Leibnitzer Feldes in der Südsteiermark. Das Gemeindegebiet umfasst Teile des Sausaler Hügellandes mit Höhen bis 340 m sowie die Talebene mit einer Seehöhe von 240 m. Die Gemeinde besteht aus vier Katastralgemeinden, darunter die Ortschaften Altenberg, Maxlon, Steingrub und Tillmitsch. Nachbargemeinden sind Gralla, Heimschuh, Kitzeck im Sausal und Leibnitz. Der Tourismusverband „Sulmtal Sausal – Südsteirisches Weinland“ umfasst mehrere umliegende Gemeinden. Tillmitsch wurde erstmals 1220 als „Tubnaz“ urkundlich erwähnt. Im Ziegelwerk Guidassoni wurden Spuren einer Eisenschmelze aus der Zeit um 1000 v. Chr. gefunden. Die Eiserne Pforte, ein germanisches Landwehrsystem aus der Zeit um 750–800 n. Chr., liegt nördlich der Gemeinde. Das Schloss Fünfturm, einst Jagdschloss der Salzburger Erzbischöfe, war im 20. Jahrhundert im Besitz von Georg Wilhelm Pabst. Die Ortsgemeinde wurde 1850 als autonome Körperschaft gegründet. Tillmitsch ist ein ländlicher Ort mit starken landwirtschaftlichen und handwerklichen Betrieben. Die Wirtschaft basiert auf der Landwirtschaft, dem Baugewerbe und dem Handel. Das Gemeindewappen aus dem Jahr 1973 zeigt Tannen, eine Ziegelmauer und einen Wellenpfahl. Ehrenbürger der Gemeinde ist Franz Feldbacher, ehemaliger Bürgermeister. Die Politik wird vom Gemeinderat mit Vertretungen der SPÖ, ÖVP, Grünen und weiteren Parteien geprägt.
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- Art
- Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Leibnitz
- Seehöhe
- 276 m
- Website
- https://www.tillmitsch.at/
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