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Garten der Villa Raczińsky
Denkmalgeschützte Gartenanlage in Bregenz
Der Garten der Villa Raczyński liegt in Bregenz, im Stadtteil Dorf. Die Villa steht in einer 1874 erstellten Parkanlage am Nordwesthang des Gebhardsberges. Sie selbst wurde zwischen 1875 und 1877 für Graf Karl Eduard Nalecz Raczyński errichtet und ist bis heute teilweise erhalten. Das Kasinogebäude und weitere Bauten wurden im späten 19. Jahrhundert hinzugefügt und bilden heute ein Ensemble unter Denkmalschutz. Das Kloster Marienberg, das seit 1904 zur österreichischen Union der Dominikanerinnen gehört, ist in der Villa untergebracht. Es beherbergt eine Volksschule, eine Mittelschule und eine Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe. Die Ordensfrauen zogen 1904 aus Freiburg im Breisgau nach Bregenz, wo sie die Villa zu einem Bildungszentrum ausbauten. Die Anlage ist ein Beispiel für die Kombination aus religiösem Leben und Bildung. Der Garten und die umliegenden Gebäude bieten einen Blick auf die Landschaft des Gebhardsberges. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, darunter das Kasinogebäude mit Billard- und Kegelräumen sowie den sogenannten Josefsbau. Die Parkanlage ist Teil der historischen Stätte und umgibt die Villa, die als Bildungseinrichtung und Kloster dient. Die Lage am Berg bietet Ausblicke auf die Stadt und die Umgebung.
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- Art
- Barockgarten
- Ort
- Bregenz
- Denkmalstatus
- Park- oder Gartenanlage gemäß § 1 Abs. 12 DMSG
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